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Trotzdem ja zum Leben sagen. Viktor Frankl

Eigentlich sind alle Bücher von Viktor Frankl lesenswert - für jeden Menschen. Denn die Frage nach dem Sinn des Lebens stellt sich ja für jeden Menschen - oft mehrmals im leben. Hier sein bekanntestes.

Männerseelen - ein psychologischer Reiseführer. Von Björn Süfke

Einer der (wenigen?) seriösen Ratgeber für Männer, denn die Männerliteratur ist leider überfrachtet von "spirituellen" Büchern für Männer, die ihnen ihre "wahre Männlichkeit" oder "neue Männlichkeit" entwickeln helfen soll.

Aus Büchern wie diesem wird klar: wer auf der "Suche nach seiner Männlichkeit" ist, hatte höchstwahrscheinlich keine gute Beziehung zum eigenen Vater, denn sonst würde er sich einfach als Mensch annehmen.

Gesprächsgruppen selbst organisieren. Von Peter Jedlicka

In Zeiten der teuren und nur mit langen Wartezeiten verfügbaren Psychotherapie holt dieses Büchlein die Tools aus der humanistischen Psychologie der siebziger Jahre hervor, mit der Message: Gesprächsgruppen / Selbsterfahrungsgruppen kann man auch ohne TherapeutInnen selbst gründen.

Erich Fromm: Die Kunst der Liebe

Eines der wichtigsten Bücher zur Frage "Was ist Liebe". Die kluge Antwort von Erich Fromm, mal extrem vereinfacht: kein Gefühl, sondern eine Handlung ... Unbedingt lesen und darüber diskutieren!

Neu anfangen nach einer Misshandlungsbeziehung

Hier noch ein Buchtipp zum Thema verbale Gewalt bzw. für Menschen, die sich aus einer Beziehung gelöst haben, in der Gewalt ein Thema war. AutorInnen: Meg Kennedy Dugan, Roger R. Hock.

Sehr erleichternd ist es, hier zu lesen, dass man nicht "blind" und "naiv" in eine Gewaltbeziehung gerutscht ist, sondern dass diese oft schwer erkennbar sind, weil schöne Phasen ("Honeymoon Phasen") mit Phasen der Gewalt abwechseln - das "Dr. Jeckyll und Mr. Hyde Muster" des Täters (der Täterin).

Ebenfalls erleichternd: Zu wissen, dass man durch eine solche Beziehung an Selbstsicherheit verloren hat, und dass sich diese wieder aufbauen lässt - was seine Zeit braucht.

Solotanz. Anleitung zum Alleinsein. von Marie-France Hirigoyen

Wie bereits bei einem anderen Literaturtipp zum Thema Einsamkeit erwähnt (siehe Schlagworte rechts) geht es auch hier um die Unterscheidung von Alleinesein und Einsamkeit - denn das ist beileibe nicht das gleiche. Noch deutlicher als in dem Buch von Doris Wolf werden hier die unterschiedlichen Beweggründe für erzwungenes oder gewolltes Alleinesein beschrieben und sehr kluge gesellschaftliche Analysen integriert. Viele Zitate von Klientinnen der Autorin (die Psychotherapeutin ist) machen das Thema sehr anschaulich.

Wolfram Pirchner Nur keine Panik

Ein wunderbar offen und auch schmissig - daher sehr gut lesbar - geschriebenes Buch über Panikattacken und den Weg heraus. Toll, dass ein ORF Moderator so ehrlich schreibt.

Das Drama des begabten Kindes. Alice Miller

Ein altes, aber wichtiges Buch (für viele: das wichtigste Buch von Alice Miller) über Dinge, die in der Kindheit passieren können, auch wenn diese im Nachhinein als "schöne Kindheit" bezeichnet wird: Über Verstrickungen vor allem mit Müttern, aber auch Vätern, die selbst ein "Thema", eine Bedürftigkeit in sich trugen und dem Kind Rollen zuwiesen, die einem Kind nicht zumutbar sind. Manches davon kann zu Depressionen führen, manches zu Beziehungsproblemen ...

Meine letzte Stunde. Andreas Salcher

Und hier gleich noch ein Buch von Andreas Salcher: Eines über die Auseinandersetzung mit dem eigenen Tod: der Endlichkeit des Lebens. Wer diesem Thema nicht ausweicht, kann sich noch zu Lebzeiten einige wichtige Fragen stellen und sein Leben ändern: hin zu mehr Sinn, zu mehr Zuneigung, zum Verzeihen, zum Engagement. Ein sehr inspirierendes Buch!

Der verletzte Mensch. Andreas Salcher

Ein wunderbares Buch, das den Verletzungen nachspürt, die es wohl im Leben jedes Menschen gibt - und den Strategien, wie man/frau mit ihnen umgeht. Es geht auch um Irrwege im Seminardschungel, um Resilienz, umVergebung und den Sinn des Lebens.

Sie haben es doch gut gemeint. Von Josef Giger-Bütler

Ein Buch über Depressionen, das den Ansatz der Überforderung aufgrund frühkindlicher Familienkonstellationen erklärt und damit auch einen etwas anderen Therapieansatz empfiehlt als sonst üblich.

Der PSratgeber. Von Mario Brocallo

Pornographiesucht ist ein vielschichtiges, oft verschwiegenes Thema. Hier werden seriös zehn Aspekte aufgezeigt, die erstaunlicherweise wenig mit Sexualität zu tun haben.

Einsamkeit überwinden. Von Doris Wolf

Wahrscheinlich das wichtigste Buch zum Thema Einsamkeit: hier wird vor allem erklärt, dass Alleinesein und Einsamkeit nicht das gleiche ist!

Willkommen bei der Literaturliste zur Bibliotherapie!

Auf dieser Seite werden laufend Bücher / Literaturtipps eingetragen, die sich für die Bibliotherapie eignen.

Falls Sie Literaturtipps haben, können Sie diese gerne als Kommentar unter jenem Eintrag posten, unter den es am besten passt. Es sollten jedoch seriöse psychologische Bücher sein - von AutorInnen, die als anerkannte PsychologInnen, TherapeutInnen oder universitäre ForscherInnen sind.